Seitenübersicht | Fotogalerie

Friedrich der Große

logo_spk
 

Der Prozess

Nach dem Auffliegen des Komplotts, der Festnahme und dem Verhör der Beteiligten entschieden die 16 Offiziere des zuständigen Kriegsgerichts am 28. Oktober wegen Majestätsbeleidi­gung und Fahnenflucht-Verabredung bei Hans Hermann von Katte auf Lebenslänglich („ewige Haft“). Auch nach der Zurückweisung des Spruchs durch den König und erneuter Verhandlung beharrten die Richter auf ihrem Urteil.

Es blieb nun Friedrich Wilhelm I. selbst überlassen, als Wahrer des geltenden Rechts das bestehende Urteil zu verschärfen und das Todesurteil auszusprechen.

Der Kronprinz selbst, für den sich das Kriegsgericht als nicht zuständig erklärt hatte, musste nach dem Willen des Königs einen Sühneid leisten und ihm versprechen, sich in Zukunft in allem und jedem dem Willen des Vaters zu unterwerfen, wenn anders er nicht alle seine Thronfolger-Rechte verlieren wollte.

mehr...