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Friedrich der Große

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Die Aussöhnung?

Versöhnung von Vater und Sohn

Damit war das weitere Vater-Sohn-Verhältnis formal geklärt – ob es vor dem Tod Friedrich Wilhelms zu einer echten Versöhnung gekommen ist, wie in der literarischen Rezeption gern behauptet?

Friedrich selbst schrieb am 27. Juni 1740 in einem Brief an Voltaire über die letzten Tage mit seinem Vater: „Ich kam Freitags Abends nach Potsdam, und fand den verstorbenen König in einer Lage, aus der ich vermuten konnte, sein Ende sei nahe. Er gab mir tausend Freundschaftsver­sicherungen und sprach über eine starke Stunde mit mir, teils von inländischen, teils von auswärtigen Angelegenheiten, und zeigte dabei so viel richtige Beurteilungskraft und gesunde Vernunft, als sich nur denken lässt.“ Dieser sachliche Bericht bezeugt nicht die Trauer des Sohnes, wohl aber die Ach­tung vor dem Monarchen. 

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