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Friedrich der Große

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Friedrich am Schreibtisch

Handsiegel als Pavillonsiegel, seit 1740. Schild gekrönt, mit preußischem Adler, Zepter und Kreuzapfel, FR gekrönt, mit Schildhaltern, Stahlpetschaft. GStA PK, VIII. HA, IV Abt. I, Nr. 80 und 81
Handsiegel als Pavillonsiegel, seit 1740. Schild gekrönt, mit preußischem Adler, Zepter und Kreuzapfel, FR gekrönt, mit Schildhaltern, Stahlpetschaft. GStA PK, VIII. HA, IV Abt. I, Nr. 80 und 81

Friedrich der Große begriff sich selbst als ein Angehöriger einer „république des lettres“, jenes europaweiten Kommunikationsnetzes der Philosophen, Aufklärer, Gelehrten und Literaten, die über Korrespondenzen und Austausch ihrer Werke miteinander in Verbindung standen. Aus seiner Feder stammen ca. 50.000 französische Verse, mehrere historische und militärische Werke, zahlreiche philosophische Essays, unzählige formvollendete Briefe, aber auch Komödien, Dramen, Opernlibretti, Sinfonien, Flötenkonzerte und –sonaten, Märsche sowie Epigramme und Fabeln. Doch alle Ergebnisse seines literarischen Schaffens, sei es als Regent aus dem Kabinett oder im Felde, als Korrespondent, Musiker, Komponist, Dichter, Philosoph oder Historiker, haben einen gemeinsamen Ausgangspunkt: seinen Schreibtisch. Weiter...

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Außenpolitik

Notizbuch des Kronprinzen Friedrich vom Rheinfeldzug. Eigenhändiges Manuskript, 1734. GStA PK, BPH, Rep. 47, Nr. 523
Notizbuch des Kronprinzen Friedrich vom Rheinfeldzug. Eigenhändiges Manuskript, 1734. GStA PK, BPH, Rep. 47, Nr. 523

In seinem berühmten „Antimachiavell“ hatte der damalige Kronprinz Friedrich der politischen Skrupellosigkeit eines Herrschers und dessen schrankenlosen Eroberungszielen eine klare Absage erteilt. Weiter...


Kammerherren und Vorleser

„Friderich der grosse als Freymaurer im Jahr 1740“. Friedrich der Große nimmt seinen Schwager Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth 1740 als Freimaurer auf. Handkolorierter Kupferstich, „zu haben bei Johann Weiß in Berlin“. SBB PK, YB 5617m
„Friderich der grosse als Freymaurer im Jahr 1740“. Friedrich der Große nimmt seinen Schwager Markgraf Friedrich von Brandenburg-Bayreuth 1740 als Freimaurer auf. Handkolorierter Kupferstich,  „zu haben bei Johann Weiß in Berlin“. SBB PK, YB 561

Friedrich der Große begriff sich als „roi philosophe“, also als König und Philosoph in einer Person, wobei „Philosoph“ im Sinne von „Aufklärer“ zu verstehen ist. Weiter...


Die Privatpresse des Königs

In nur 24 Exemplaren gedruckter erster Band der Oeuvres Friedrichs mit dem 1749 von ihm als Karnevalsscherz verfassten burlesken Heldenepos Le Palladion, das wegen seiner allzu scharfen Satire gegen Zeitgenossen und christliche Religion unbedingt geheim b
In nur 24 Exemplaren gedruckter erster Band der Oeuvres Friedrichs mit dem 1749 von ihm als Karnevalsscherz verfassten burlesken Heldenepos Le Palladion. SBB PK, Abteilung Historische Drucke, Libri impr. rari qu. 151

Innerhalb eines Jahrzehnts (1749/50 bis 1759/60) ließ Friedrich in seiner Privatpresse im Schloss zu Berlin sechs Ausgaben eigener Werke in jeweils nur wenigen Exemplaren drucken. Weiter...


Der König im Film

Illustrierter Film-Kurier: „Der Große König“. Filmprogrammheft zu dem Film „Der Große König“, 1942. GStA PK
Illustrierter Film-Kurier: „Der Große König“. Filmprogrammheft zu dem Film „Der Große König“, 1942. GStA PK

Zeitgleich mit der Entwicklung des Films zum Phänomen der modernen Massenkulturb wurde auch die preußische Geschichte von deutschen Filmemachern entdeckt. Weiter...