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Friedrich der Große

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Von den Bewohnern der Gestirne

Illustrationen aus: Rudolf Erich Raspe, Wunderbare Reisen zu Wasser und Lande, Feldzüge und lustige Abentheuer des Freyherrn von Münchhausen, London (i.e. Göttingen) 1788, Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz

"Von den Bewohnern der Gestirne“ nannte Immanuel Kant einen Abschnitt seiner 1755 veröffentlichten Allgemeinen Naturgeschichte und Theorie des Himmels.

Kant verglich die Existenz von Läusen auf den Köpfen der Menschen mit derjenigen von menschlichen Wesen auf unterschiedlichen Planeten. Inspiriert von Fernrohr und Mikroskop, träumten die Menschen des 18. Jahrhunderts von einer Reise durch alle Dimensionen – auf andere Planeten und in fremde Universen, aber auch in mikrokosmische Welten, die dem Auge bis dahin verborgen geblieben waren.

All die Wesen und Existenzformen, die sich Kant und seine Zeitgenossen vorstellten, paradieren in dieser Sektion am Betrachter vorbei. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt der Schöpfung und ist zu einem von zahlreichen Bewohnern der Gestirne, zu einem Wesen in mehr als einer Welt geworden.

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