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Bedeutung für das Ethnologische Museum SMB

Madonna auf der Mondsichel

Die Bestände des Ethnologischen Museums aus der Sammlung Alexander von Humboldts lassen sich an die amerikanische Reise anbinden. Die Königlichen Kunstsammlungen erhielten die kulturhistorisch bedeutsamen Objekte. Die Institutionen, die Sammlungen und Dokumentationen der Reise beherbergen (Tagebücher: Staatsbibliothek Berlin; Mineralogie: Museum für Naturkunde, Berlin; Herbarien: Botanisches Museum, Berlin; Kulturhistorische Sammlung: British Museum, London) ergänzen sich in den Beständen. 

Ausgehend von den Stationen der Reise, Verbindungen zu Korrespondenzpartnern Humboldts herstellen (José Celestino Mutis[1], Kolumbien; Andrés Manuel del Ríos, Mexiko) (Projekt der Staatsbibliothek/BBAW, u.a.).

Johann Moritz Rugendas kam der Vorstellung Alexander von Humboldts einer ästhetischen Naturbeschreibung am nächsten („herrlich und wahr“). Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Brasilien (1822-1825) reiste Rugendas 1831-1834 auf den Spuren Alexander von Humboldts in Mexiko. 194 Ölskizzen von dieser Reise, befinden sich im Ethnologischen Museum (35 Ölskizzen) und KK (159 Ölskizzen). Gemälde reisender Maler, die, durch Alexander von Humboldt inspiriert, im frühen 19. Jahrhundert in Amerika wirkten (Bellermann, Hildebrandt u.a.)  

Die in dieser Zeit begonnene Visualisierung Amerikas anhand bestimmter Themen (Landschaft, Architektur, Alltagssituationen), wird eine Generation später durch die Fotografie weitergeführt (Teobert Maler, Desiré Charnay, u.a.). Hier ergeben sich Verbindungen zu den Beständen im Ibero-Amerikanischen Institut.


 

 

[1] José Celestino Mutis (1732 Cadiz - 1808 Bogotá).

 

In der Sammlung des ethnologischen Museum

Objekte

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Weiterführende Links

  • Auf dem Weg zum Humboldt-Forum (Webseite)
  • Gespräch mit dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Öffentliche Anhörung des Kulturausschusses vom 09.06.2010). Im zweiten Teil (ca. 23 Minunten) Humboldt-Forum (mehr)