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Rund um Humboldt > Bedeutung für das Ibero-Amerikanische Institut
 

Bedeutung das Ibero-Amerikanische Institut

Die Geschichte der Gründung des Ibero-Amerikanischen Instituts (IAI) verweist auf die Beziehungen zwischen Lateinamerika und Deutschland. So gehören zu den Gründungsbeständen des IAI einmal die Privatbibliothek der argentinischen Gelehrten Vicente und Ernesto Quesada, die mit Hilfe des mexikanischen Präsidenten Plutarco Elías Calles zusammengestellte Mexiko-Bücherei von Hermann Hagen und die Bestände des Bonner Geografen Otto Quelle. Darüber hinaus beherbergt das IAI rund 360 Nachlässe unterschiedlicher Herkunft, von denen ein Großteil von europäischen Forschern und Gelehrten stammt, die sich mit Lateinamerika beschäftigt haben.

Damit geben sie Auskunft über die Anfänge der europäischen Lateinamerika-Forschung, die nicht zuletzt von Alexander von Humboldt und seinen verschiedenen Reisen durch Teile des Kontinents initiiert wurde.  Ein Beispiel für solch einen Nachlass sind die Materialien des Architekten, Fotografen und Archäologen Teobert Maler.

Teobert Maler, der 1864 mit dem Heer Maximilians nach Mexiko kam, bereiste mehrmals die Halbinsel Yucatán, wo er sich auch niederließ, Oaxaca und Veracruz. Seine Notizbücher geben Auskunft über diese Reisen und vom Alltag der Landbevölkerung. In den Notizbüchern finden sich auch Skizzen über die von Maler besuchten Maya-Ruinen, die zur Zeit seiner Reisen  - Ende des 19. und Anfang des 20. Jh. - teilweise unbekannt waren. Neben den Notizbüchern besitzt das IAI auch 2.700 Fotografien - unter anderem der erwähnten Ruinen - von Maler.

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Weiterführende Links

  • Auf dem Weg zum Humboldt-Forum (Webseite)
  • Gespräch mit dem Präsidenten der Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Öffentliche Anhörung des Kulturausschusses vom 09.06.2010). Im zweiten Teil (ca. 23 Minunten) Humboldt-Forum (mehr)