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Rund um Humboldt

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Aimé Bonpland

Am 5. Juni 1799 lichtet die Pizarro im Hafen von La Coruña die Anker. An Bord Alexander von Humboldt und sein Begleiter der Botaniker Aimé Bonpland. Nach kurzem Zwischenaufenthalt auf Teneriffa landet das Schiff am 16. Juli 1799 in Cumaná in Venezuela.

Nachdem sie im Frühjahr 1800 die großen Ebenen, die Llanos, durchquert haben, fahren Humboldt und Bonpland auf  einem Boot den Apure bis zu seiner Mündung in den Orinoco hinab, dem sie dann in südlicher Richtung bis in damals unbekannte Regionen folgen. Die Erforschung des oberen Orinoco und seiner Verbindung zum Rio Negro durch Humboldt und Bonpland gehört zu den meistbewunderten Unternehmungen des 18. Jahrhunderts.

Bonpland schreibt in einem Brief kurz vor Antritt der Reise:

„Während einer einmonatigen Reise, die wir ins Innere der Provinz Neu-Andalusien gemacht haben, waren wir ständig mit Indianern zusammen und ihre Gesellschaft erschien uns so gut, dass wir uns aufmachen die zu besuchen, die noch nicht zivilisiert sind; es wird für uns eine neue Welt sein, über die wir zweifellos viel berichten werden und was wir berichten wird um so merkwürdiger sein, als kein Naturforscher jemals die wilden Gegenden besucht hat, wo Tiger und Kaimane die Haupteinwohner sind.“ 

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